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Das Schramberger Modell " Musizieren in Schramberg"

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Praktisches/eigenes Musizieren
Es ist es wissenschaftlich unstrittig, dass praktisches Musizieren begünstigend und fördernde Auswirkungen hat:
  • auf eine positive Persönlichkeitsentwicklung,
  • die Entwicklung seelisch-emotionaler Kräfte und geistig-intellektueller Fähigkeiten,
  • die Entfaltung sozialer Kompetenzen,
  • das Erkennen und Entdecken der Musik als Kommunikationsform,
  • die Erfahrung, dass Musik als ein selbstverständlicher Bestandteil der Allgemeinbildung erhalten bleibt,
  • die Fähigkeit, sich selbst musikalisch auszudrücken,
  • sich selbstbewusst und adäquat gegenüber Musik zu verhalten, indem man z. B.:
    • auditive Berieselung in Kaufhäusern entlarven lernt,
    • Musikmissbrauch z. B. politischer Art erkennt, (Wagner bei den Nazis)
    • die Fähigkeit ästhetischer Wahrnehmung entfaltet,
    • Differenzierungsmöglichkeiten und Urteilsfähigkeit erwirbt.
Zur Historie:
2008 stellte ein Schramberger Musikverein einen Antrag an die Stadt auf Bezuschussung von Instrumentenkauf für die Einrichtung von Bläserklassen. Daraufhin gab es eine Anfrage der Stadt an die Musikschule mit der Bitte um Zusammenarbeit.
Hierauf reagierend holte sich die Musikschule mit Herrn Wolfgang Layer externe Hilfe ein. Er wurde beauftragt, die Musikszene in Schramberg zu untersuchen und ein entsprechendes Konzept vorzulegen.
Als Ergebnis legte er zwei Module zum „Musizieren in Schramberg“ vor. 2010 beschloss dann die Mitgliederversammlung der Musikschule die Umsetzung dieses „Musizieren in Schramberg“.

Grundgedanken zur Struktur des Projektes:
Praktisches Musizieren mit der Stimme in den Klassen 1.
Praktische Einführung der Notenlehre mit der Blockflöte in Klasse 2.
Am Ende der 2. Klasse gibt es eine Instrumenteninformation in der Musikschule mit den Musikschullehrkräften mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung zusammen mit den interessierten Musikvereinen. – Dies mündet in ein einjährig befristetes Sonderangebot für Schüler der dritten Klasse  in Kooperation mit den interessierten Musikvereinen.

Im Februar 2011 startete dann das Projekt.

Derzeit sind drei Schramberger Grundschulen und die Peter-Meyer-Schule (SBBZ) einbezogen. Insgesamt werden derzeit mehr als 300 Kinder im praktischen Musizieren von Lehrkräften der Musikschule in den Grundschulen betreut.

Struktur:
  • Klasse 1: Praktisches Musizieren mit der eigenen Stimme im Tandemverfahren
  • Klasse 2: Einführung in die Notenlehre beim gemeinsamen Blockflötenspiel
  • Klasse 3: Angebot Instrumentalunterricht in Großgruppen

Der Evaluationsbericht der Pilotphase kann bestellt werden bei loeffler@musikschule-schramberg.de

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