Corona Krise - Regelungen für den Musikschulbetrieb

1. Regelungen zum Unterrichtsbetrieb

Die Regelungen für den Musikschulunterricht unter Pandemiebedingungen einschließlich der Regelungen für die Maskenpflicht und die Sonderregelungen für den Unterricht mit Blasinstrumenten gelten weiterhin wie bislang.

In den Alarmstufen gilt Maskenpflicht auch im Fach Gesang (medizinische Maske ausreichend.)

Keine Maskenpflicht besteht (selbstverständlich) weiterhin für den Unterricht
in Blasinstrumente.

Neu ist, dass nun Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) tragen müssen.

Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, entfällt grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer Maske.

2. Regelungen zum Zutritt für U-18 jährige

Die bisherigen Regelungen für den Zugang zur Musikschule und die Teilnahme an Angeboten der Musikschule gelten unverändert weiter. Kinder und Jugendliche, die in den Schulen regelmäßig getestet werden und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können am Unterrichtsbetrieb der Musikschule weiterhin ohne zusätzlichen Testnachweis teilnehmen. Gleiches gilt für Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen.

Diese Befreiung gilt jedoch nur außerhalb der Schulferien. In den Ferien müssen Kinder und Jugendliche, die an Angeboten der Musikschulen teilnehmen wollen, in der Alarmstufe II einen negativen Antigen- oder PCR Testnachweis vorlegen. Gleiches gilt für Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen.

Ausgenommen von der Nachweisweispflicht sind folgende Personengruppen:

  • Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder noch nicht eingeschult worden sind,
  • Kinder und Jugendliche, die bereits geimpft sind und einen vollständigen Impfschutz haben, wenn seit der letzten dafür erforderlichen Einzelimpfung nicht mehr als 6 Monate vergangen sind,
  • Kinder und Jugendliche, deren Infektion maximal 6 Monate zurückliegt.

3. Regelungen zum Zutritt für Personen ab 18 Jahren zu Angeboten der Musikschule

In der Alarmstufe gilt für den Zutritt zu Räumen der Musikschule und die Teilnahme am Unterricht oder an Veranstaltungen der Musikschule weiterhin 2G, in der Alarmstufe II weiterhin 2G+. Baden-Württemberg befindet sich weiterhin in der Alarmstufe II, so dass grundsätzlich für den Zugang zur Musikschule nur immunisierten Personen erlaubt ist, die zusätzlich mindestens einen aktuellen Antigen-Schnelltest mit negativem Testergebnis vorweisen können.

Geändert haben sich mit der neuen CoronaVO des Landes und der neuen CoronaVO Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen jedoch die Ausnahmeregelungen von dieser zusätzlichen Testpflicht für immunisierte Personen. Hiervon ausgenommen sind nun nur noch

  • geimpfte Personen, deren Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vollständigen Schutzimpfung nicht länger als 3 Monate zurückliegt,
  • genesene Personen, deren PCR-Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus nicht länger als 3 Monate zurückliegt,
  • geimpfte Personen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben (also „geboostert“ sind), oder
  •  Personen, für die keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission hinsichtlich einer Auffrischungsimpfung besteht.

Damit wurde die Gültigkeitsdauer einer vollständigen Impfung bzw. einer zurückliegenden Corona-Infektion entsprechend der STIKO-Empfehlungen angepasst.

4. Regelungen für Veranstaltungen

Geändert haben sich mit der neuen Corona-Verordnung des Landes in
einem Punkt auch die Auflagen, unter denen Veranstaltungen stattfinden
können: In der Alarmstufe II sind Veranstaltungen nur noch mit bis zu 50
Prozent Kapazität
und mit maximal 500 Teilnehmenden vor Ort möglich.
Das betrifft alle Sport-, Kultur-, Informations- und Vereinsveranstaltungen
sowie Kongresse und auch alle Veranstaltungen von Musikschulen.


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